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Fußreflexzonentherapie - über die Füße den ganzen Menschen behandeln

Alternative Behandlungsmöglichkeiten bei Schmerzen und Erkrankungen sind ein wichtiges Thema: Gabriele Roth, ganzheitliche Physiotherapeutin und Heilpraktikerin stellt diese vor.


Die Einleitung Ihres Vortrags gestaltete die Referentin mit einfachen Lockerungs- und Koordinationsübungen für die Zuhörerinnen und Zuhörer und erläuterte dann zunächst den geschichtlichen Hintergrund der Fußreflexzonentherapie, die bereits bei den Indianern eine wichtige Rolle spielte und durch den amerikanischen Arzt Fitzgerald (1872 – 1942) ab 1925 als eine der bekanntesten Therapieformen in den USA eingeführt wurde.


Die Fußreflexzonentherapie ist eine Ordnungs- und Regulationstherapie

Die Fußreflexzonentherapie dient dazu, den Körper anzuregen, sich selbst zu heilen. Betroffene Körperstellen werden hierbei ausschließlich über Druckpunkte an den Füßen behandelt. Der gesamte Körper lässt sich anhand von 3 Querzonen auf die Füße des Menschen übertragen. So ist der Kopf- und Oberkörper gespiegelt im Bereich der Zehen zu finden, der Rumpf im Mittelfuß und der Beckenbogen mit inneren Organen im Bereich des hinteren Fußes. Der Therapeut arbeitet an einem Fuß an nahezu 100 verschiedenen Punkten, die direkt einen Bereich des menschlichen Körpers oder ein Organ abbilden.

Die Wirkung der Behandlung stellt sich unmittelbar ein

Im Verlauf der ca. 60-minütigen Behandlung (davon ca. 40 Minuten aktiv und weitere 20 Minuten ruhend) spüren sowohl der Therapeut als auch der Patient unmittelbar eine Wirkung, da der Patient dem Behandler sofort eine Rückmeldung über schmerzhafte Fußpunkte gibt. Der Behandler ist so in der Lage, das Problem im Körper zu lokalisieren und direkt darauf einzuwirken, indem er diesen Druckpunkt gezielt weiterbehandelt. Der Schmerz im Fuß dient hierbei als diagnostischer und therapeutischer Hinweis. Anhand eines praktischen Beispiels verdeutlicht Gabriele Roth die Behandlung: Bei einer Patientin mit starken Schulterschmerzen, der es nicht mehr möglich war, den Arm über das Schultergelenk zu heben, trat bereits während der Behandlung eine wesentliche Besserung ein und die Patientin war nahezu schmerzfrei in der Lage, den Arm höher zu heben als zuvor. Im behandelten Fuß wird der Erfolg der Therapie durch ein Nachlassen des Schmerzempfindens ebenfalls unmittelbar deutlich.

Als weitere Reaktionen auf die Behandlung, die sich zum Teil direkt, aber auch in den Stunden und Tagen nach der Behandlung einstellen können, benannte die Referentin beispielsweise Schweißabsonderungen, veränderte Harnausscheidung und Stuhlgang, sowie in häufigen Fällen eine entspannende Müdigkeit beim Patienten. Doch nicht nur körperlich stellt sich eine Wirkung ein, auch seelisch finden Veränderungen statt: Durch die Lösung von Blockaden, die häufig auch seelischer Natur sind, ergibt sich die Harmonisierung der seelischen Verfassung, sowie gesteigerte Vitalität und Lebensfreude.


Indikationen: Für die Behandlung welcher Probleme die Fußreflexzonentherapie geeignet ist

Im Grunde lässt sich nahezu den gesamten Körper über eine Fußreflexzonentherapie behandelt. Als besonders wirksam hat sich diese alternative Behandlungsform in den nachfolgenden Schwerpunkten herausgestellt: Schmerzen an der Wirbelsäule, Gelenken und Muskeln. Zur OP Vorbereitung- und Nachsorge, verbunden mit Narbenbehandlungen. Bei Kopfschmerzen, akuten und chronische Störungen im Verdauungstrakt, sowie im Nieren- und Blasenbereich. Bei akuter und chronischer Erkrankungen der Atemwege, bei Unterleibsbeschwerden und einer erhöhten Infektanfälligkeit und Allergien. Die Heilpraktikerin und Physiotherapeutin berichtet davon, dass Sie selbst erstmals im Zuge Ihrer eigenen Geburtsvorbereitung in Kontakt mit der Fußreflexzonentherapie kam und selbst so begeistert von der Wirkung war, dass Sie sich später selbst zur Fußreflexzonentherapeutin ausbilden ließ.

Die Fußreflexzonentherapie sollte nicht angewendet werden bei akuten und chronischen Entzündungen der Venen oder des Lymphsystems, bei fieberhaften Erkrankungen und Schwangeren bis zum 4. Monat.

Im Anschluss an den Vortrag hatten die Besucherinnen und Besucher die Gelegenheit Fragen zu stellen, was diese auch umfassend nutzten. So erläuterte die Referentin noch den Unterschied zwischen einer Fußreflexzonentherapie und der Fußreflexzonenmassage, der im Wesentlichen darin besteht, dass eine Fußreflexzonentherapie ausschließlich von Ärzten, Heilpraktikern oder Physiotherapeuten angewendet werden kann, die diagnostizieren und therapieren dürfen. Wo hingegen eine Fußreflexzonenmassage im Wellness- und Massagebereich in erster Linie der körperlichen Entspannung und nicht therapeutischen Zwecken dient.

Die Frage nach einer Kostenübernahme durch gesetzliche Kassen musste die Therapeutin verneinen, die Kosten für eine Fußreflexzonentherapie muss der Patient selbst tragen.


Abschließend bejahte die Referentin die Frage, ob man sich auch ohne direkte körperliche Beschwerden, „einfach so“, mit einer Fußreflexzonentherapie behandeln lassen kann und soll mit einem klaren: „Ja“.

Zum einen, so Gabriele Roth, dient die Therapie beispielsweise im Frühjahr einer Art „Reinigungskur“ des Körpers, im Herbst stärkt sie das Immunsystem um weniger anfällig für Erkältungskrankheiten zu sein. Zum anderen, so die Heilpraktikerin, auch wenn man sich im Grunde gesund fühlt, „Irgendwas ist immer“.


Im Facharzt-Zentrum QmediKo finden regelmäßig Fachvorträge zu verschiedenen medizinischen Themen statt, der Eintritt ist frei.

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